Informationen

Grippeimpfung 2019

Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Insbesondere chronisch KrankeMenschen ab 60 Jahre sowie Schwangere sollten sich impfen lassen, da bei diesen Bevölkerungsgruppen ein erhöhtes Risiko besteht, dass die Erkrankung schwerwiegende Folgen hat. Für medizinisches Personal gilt die Impfempfehlung gleichermaßen, da durch die Vielzahl enger Patientenkontakte grundsätzlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Zudem besteht das Risiko, dass sie die Grippeviren an ihre Patienten weiter übertragen – eventuell sogar ohne dass es bemerkt wird.

Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden. Nach der Impfung dauert es ca. 10 bis 14 Tage bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Auch eine spätere Impfung zu Beginn des Jahres ist meist noch sinnvoll. Insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dieser Impfung haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wir rechnen mit einer Verfügbarkeit des neuen saisonalen tetravalenten Grippeimpfstoffs ab Mitte September  2019. Wir werden an dieser Stelle bekanntgeben,  sobald der Impfstoff verfügbar ist.

Weitere Informationen zum Thema Grippeimpfung finden Sie hier.

Arzneimittelsicherheit

Jede Therapie mit Arzneimitteln birgt gewisse Risiken. Um diese Risiken so gering wie möglich zu halten und die Therapie so erfolgreich wie möglich, halten Sie sich bitte an die Hinweise, die sie von Ihrem Arzt erhalten haben. Weitere Hinweise zur korrekten Anwendung von Medikamenten finden Sie, wenn Sie auf das Bild rechts klicken.

Rationale Antibiotikatherapie

Antibiotika sind Medikamente, die gezielt zur Behandlung von Infektionen durch Bakterien eingesetzt werden. Bei zahlreichen Erkrankungen helfen sie sehr gut, aber nicht bei jeder Infektion sind sie geeignet. Es bedarf einer sorgfältigen ärztlichen Entscheidung, in welchem Fall Antibiotika sinnvoll sind und wann eben nicht.

Angesichts einer radikal zunehmenden Unwirksamkeit vieler Bakterien auf verfügbare Antibiotika ist eine ärztliche Beratung und Verschreibung unumgänglich.

In der Information links erfahren Sie, wie und wann Antibiotika wirken und was Sie bei der Einnahme beachten sollten.

Protonenpumpeninhibitoren (PPI)

Medikamente wie Pantoprazol oder Omeprazol werden sehr gerne gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen eingesetzt. Sie werden häufig im Rahmen von Krankenhausaufenthalten verabreicht, um der stressbedingt vermehrten Magensäureproduktion und der Nebenwirkungen einiger Medikamente entgegenzuwirken. Auch nach Magenspiegelungen werden sie  zur Behandlung von Entzündungen der Magenschleimhaut bzw. zum Abheilen von Geschwüren verordnet.

WICHTIG: Die Einnahme von PPI während einer Behandlung mit Schmerzmitteln ist nicht zulässig!

Oft wird allerdings versäumt, diese Medikamente rechtzeitig wieder abzusetzen.

Die längerfristige Einnahme dieser Medikamente über Wochen und Monate kann unter Umständen zu ernsthaften und schwerwiegenden Problemen und Nebenwirkungen führen. Dazu gehören:

  • Mangelerscheinungen

    Durch PPI besteht die Gefahr, dass sie an Magnesiummangel oder Mangel an anderen Nährstoffen leiden.

  • Knochenbruchrisiko

    Besonders bei Rauchern und Patienten mit Knochenschwund besteht durch PPI eine erhöhte Gefahr für Knochenbrüche.

  • Beeinflussung anderer Medikamente

    Die dauerhafte Einnahme von PPI kann die Wirkung von anderen Medikamenten negativ beeinflussen.

  • Infektionsgefahr

    In Einzelfällen kann bei Patienten durch PPI das Infektionsrisiko steigen, da das Immunsystem eventuell angegriffen sein kann.

  • Gefahr durch zu schnelles Absetzen

    Bei zu schnellem Absetzen des Medikaments kann es zu einer vermehrten Bildung von Magensäure kommen, die mit starkem Sodbrennen oder Beschwerden im oberen Bauchbereich einhergehen kann. Bitte setzen Sie daher die Medikamente nicht selbstständig ab sondern beraten Sie sich mit Ihrem Hausarzt.

Die Verordnung von PPI auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen ist nur bei bestimmten Diagnosen möglich. Ich berate Sie gerne.

  • Eradikation von Helicobacter pylori
  • Refluxösophagitis
  • Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Zollinger-Ellison-Syndrom

Es gibt einige einfache Dinge, die Sie selbst zur Linderung von Beschwerden tun können:

  • Gewichtsabnahme
  • Schlafen mit erhöhtem Oberkörper
  • Rauchen aufgeben
  • Mehrere kleine anstatt wenige große Mahlzeiten
  • Verzicht auf bestimmte Lebensmittel (Alkohol, scharfe Gewürze, stark gegrilltes oder gebratenes, etc.)

Bayerische Landespflegegeld

Pflegebedürftige Menschen haben unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf das Landespflegegeld. Diese ist eine freiwillige Leistung des Freistaats Bayern an pflegebedürftige Menschen mit Hauptwohnsitz in  Bayern.  Voraussetzung ist ein Pflegegrad 2 oder höher. Die Höhe des Pflegegeldes beträgt einmal jährlich 1000 Euro.

Um das Geld zu erhalten, muss der unten verlinkte Antrag bis spätestens zum 31.12. des betreffenden Jahres bei der Pflegegeldstelle eingereicht sein. Den Antrag schicken Sie bitte ausgefüllt an folgende Adresse:

Bayerisches Landesamt für Pflege
– Landespflegegeld –
Postfach 1365, 92203 Amberg

Zusätzlich zum Antrag müssen Sie einreichen:

  • Kopie des Pflegegradbescheids
  • Kopie des Personalausweises

 

Wenn Sie bereits einen neuen Personalausweis (nPA) haben und ein Bürgerkonto eingerichtet haben, können Sie den Antrag auch online ausfüllen. Weitere Informationen sowie das Formular und den Onlineantrag finden Sie hier:

https://www.landespflegegeld.bayern.de/