Kassenleistungen

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis eine Vielzahl von unterschiedlichen Leistungen an. Bei gesundheitlichen Beschwerden handelt es sich in den meisten Fällen um Kassenleistungen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Wunschleistungen, die als Ergänzung der gesetzlich vorgesehenen Vorsorgeprogramme sinnvoll sein können. Diese finden Sie hier. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Apparative Diagnostik

Unsere Praxis ist mit den modernsten Geräten ausgestattet, die es uns ermöglichen, Ihnen die folgenden Untersuchungen anzubieten:

  • Ruhe-EKG (Herzuntersuchung)
  • Langzeit-EKG
  • Belastungs-EKG
  • Spirometrie (Lungenfunktionstest)
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Labordiagnostik von Blut und Urin
  • Ultraschall des Abdomens (Bauchraumuntersuchung)
  • Ultraschall der Schilddrüse
  • Ultraschall der Halsschlagadern
  • Gefäßuntersuchung der Fußarterien/Verschlussdruckmessung

Präoperative Untersuchung und OP-Vorbereitung

Wenn Sie einen ambulaten oder belegärztlichen operativen Eingriff machen lassen, führen wir die Operationsvorbereitung mit allen dafür notwendigen Untersuchungen durch. Sie erhalten danach alle für ihren Narkosearzt erforderlichen Dokumente, so dass er und Sie perfekt auf den Eingriff vorbereitet sind.

Prävention und Vorsorge

Zur Früherkennung von Krankheiten und zur Risikominimierung bieten die gesetzlichen Krankenversicherungen folgende Vorsorgen an:

Die Gesundheitsuntersuchung ist für alle ab dem 35. Lebensjahr eine Kassenleistung, die alle drei Jahre gemacht werden sollte. Bei dieser Untersuchung erfassen wir Ihre Krankheitsvorgeschichte und erstellen so ein Risikoprofil. Anschließend untersuchen wir Sie am ganzen Körper umfassend und messen ihren Blutdruck. Gemeinsam mit unserem Labor bestimmen wir Ihren Gesamtcholesterin- und Blutzuckerwert und machen einen Harnstreifentest. Die Ergebnisse besprechen wir selbstverständlich detailliert mit Ihnen und geben Empfehlungen, wie Sie auch in Zukunft gesund bleiben.

Erweiterte Laboruntersuchungen auf Selbstzahlerbasis sind selbstverständlich jederzeit möglich.

Früh erkannt sind alle Arten von Hautkrebs sehr gut heilbar!

Das Hautkrebs-Screening für Patienten ab 35 Jahren sollte alle 2 Jahre gemacht werden und dient dem Erhalt Ihrer Gesundheit und Lebensqualität. Meist wird es im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsuntersuchung mituntersucht. Eine vollständige Entkleidung ist für dieses Screening erforderlich.

Werden Krebserkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt, bestehen oftmals gute bis sehr gute Heilungsaussichten. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ein umfangreiches Programm zur Krebsfrüherkennung an. Die Teilnahme an diesen Untersuchungen ist für die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland kostenfrei.

Weitere Informationen zum Thema Darmkrebs finden Sie  im Flyer der KVB:

Weitere Informationen zu Früherkennungsuntersuchungen erhalten Sie hier:

Die Krebsvorsorge sollte bei Männern ab 45 Jahren jährlich gemacht werden. Hierzu zählen eine genaue Anamnese (Erfassung Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte, z.B. Krebserkrankungen im näheren familiären Umfeld), eine Untersuchung der äußeren Genitalien und der umgebenden Haut sowie eine Untersuchung der Prostata.

 

Folgende Untersuchungen werden Männern im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung angeboten:

UntersuchungWie oft?Ab wann?
Äußere Geschlechtsorgane und Prostatajährlichab 45
Hautalle 2 Jahreab 35
Dickdarm (Tastuntersuchung und Untersuchung auf nicht sichtbares Blut im Stuhl, iFOBT Test)jährlich50 – 55
Dickdarm (Untersuchung auf nicht sichtbares Blut im Stuhl, iFOBT Test)alle 2 Jahreab 55
Darmspiegelungeinmalige Wiederholung nach 10 Jahrenab 55

Ab dem 65. Lebensjahr empfehlen wir ein so genannten Bauchaortenaneurysma-Screening. Aber was ist das überhaupt? Die Hauptschlagader heißt Aorta, durch sie fließt das Blut vom Herzen in den Körper. Mit zunehmendem Alter kann das Gewebe der Bauchaorta an Stabilität einbüßen und es kann eine Ausbuchtung entstehen. Fachleute sprechen von einem Aneurysma. Betroffene merken davon nichts, die Gefäßwand ist aber an dieser Stelle geschwächt. Deshalb besteht das Risiko, dass sie reißt, was zu schweren inneren Blutungen und dem Tod führen kann.

Dabei sind Männer sind wesentlich häufiger von einem Bauchaortenaneurysma betroffen als Frauen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben etwa 2 % aller Männer zwischen 65 und 75 Jahren ein Aneurysma der Bauchschlagader.

Mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung kann ein Aneurysma rechtzeitig erkannt werden. Gesetzlichen Krankenkassen zahlen Männern ab 65 Jahren eine einmalige Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung. Falls ein Aneurysma entdeckt wird, hängt die weitere Behandlung von der Größe der Ausbuchtung ab. Durch eine frühzeitige Erkennung eines solchen Aneurysmas kann das Risiko aber signifikant gesenkt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Jugendschutzuntersuchung J1

Im Alter von 12-14 Jahren hat Ihr Kind Anspruch auf eine Jugendschutzuntersuchung, bei der es sich alleine und vertraulich von einem Arzt untersuchen lassen kann. Die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) wendet sich an Jugendliche im Alter von zwölf bis 14 Jahren. Seit den Untersuchungen der frühen Kindheit ist schon einige Zeit vergangen und die J1 bietet so noch einmal die Gelegenheit, den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Kindes, seinen Impfstatus und seine Entwicklung insgesamt zu überprüfen. Sollte es Probleme geben, zum Beispiel Fehlhaltungen aufgrund von Wachstumsschüben, können diese bei der J1 frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Jugendschutzuntersuchung J2

Die Jugendschutzuntersuchung J2 findet im Alter von 16 bis 17 Jahren statt. Im Mittelpunkt stehen Aspekte wie das normale Wachstum, aber auch  gesunde Ernährung und Allergieneigung. Diese Untersuchung kann ohne die Eltern vorgenommen werden – speziell dann, wenn der Jugendliche eine vertrauliches Gespräch mit dem untersuchenden Arzt wünscht. Im Vordergrund dieser letzten Jugenduntersuchung stehen Dinge wie Entwicklung und Ausleben von Sexualität, Sozialisationsverhalten und Berufswahl. Schließlich ist es ein Alter, in dem viele Jugendliche ihren Ausbildungsberuf auswählen. Unter diesem Gesichtspunkt spielen auch Fragen nach Allergien und Allergieneigungen eine Rolle. Nicht jeder Beruf kann zum Beispiel mit einer Hausstauballergie ergriffen werden. Der Jugendliche wird außerdem zu den Themen Kropfbildung und Diabetes beraten. Er soll erkennen, welche seiner Verhaltensweisen gesundheitsförderlich und welche gesundheitsschädlich sind.

Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick in Ihren Impfpass und stellen sicher, dass Sie für alle Fälle ausreichend geimpft sind. Sollten Sie noch keinen Impfpass haben oder er ging verloren, analysieren wir im Labor ihren Impfstatus und stellen einen neuen Impfpass aus. Auch bei Reisen ins Ausland sind wir ihr Ansprechpartner und können eventuell nötige besondere Impfungen (z.B. Malaria) durchführen.

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) darf ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb der letzten 14 Monate von einem Arzt untersucht worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt. So sollen zum Beispiel mögliche Vorerkrankungen erkannt werden, die sich negativ auf den Beruf auswirken können. Jeder Jugendliche vor Ende des 18. Lebensjahrs hat Anspruch auf diese Untersuchung.

Informationen der gesetzlichen Krankenkassen zu Vorsorgeuntersuchungen

Eine gute Zusammenfassung und Übersicht über die Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen bietet der Flyer „Der Vorsorge-Checker“ der KBV, den Sie direkt auf deren Website herunterladen können.

Psychosomatische Grundversorgung

Bei akuten psychischen oder psychosomatischen Problemen biete ich eine Erst- bzw. Grundversorgung an. Ziel ist es, das ursächliche Problem zu erkennen und erste Hilfestellungen zu geben, eine Psychotherapie kann hierdurch in der Regel allerdings nicht ersetzt werden.

DMP-Programm

DMP steht für „Disease Management Program“ und ist besser bekannt als „Chronikerprogramm.“ Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen die dauerhafte Betreuung von Patienten mit den unten aufgeführten chronischen Krankheiten. Durch diese Betreuung soll die Behandlung konsequenter und somit besser werden. Sollte bei Ihnen eine oder mehrere dieser Krankheiten bestehen und sollten Sie Interesse an der Aufnahme in das für sie kostenfreie Programm haben, sprechen Sie uns bitte an.

  • Diabetes
  • Asthma
  • COPD
  • Koronare Herzerkrankung

Notfallversorgung

Während der Praxisöffnungszeiten ist jederzeit eine Notfallversorgung möglich. In einer Notfallsituation werden Sie selbstverständlich behandelt. Wichtig ist insbesondere das Erkennen der Notfallsituation, die entsprechend erforderliche Behandlung, Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Vitalfunktionen sowie die Gewährung der Transportfähigkeit der Patienten.

Hausbesuche

In besonderen Fällen (z.B. Immobilität) sind Hausbesuche nach terminlicher Absprache möglich. Bitte sprechen Sie unser Team darauf an.

Gerinnungsschnelltest (Quick/INR)

Falls bei Ihnen eine Therapie mit Blutverdünnern wie z.B.Marcumar notwendig ist, können wir für Sie regelmäßig den Gerinnungswert bestimmen und so die Dosis des blutverdünnenden Medikaments optimal für Sie anpassen.

Wir bitten Sie höflichst darum,  von weiteren Anfragen zur Covid-Impfung per eMail  oder Telefon abzusehen! Wir erhalten nur begrenzt Impfstoff und können derzeit keine weiteren Patienten auf die Warteliste setzen, insbesondere nicht, wenn Sie nicht bei uns hausärztlich betreut werden. Zudem erreichen uns keine Patienten mehr, die medizinische Probleme haben, weil das Postfach überlastet oder die Telefonleitungen durchgehend besetzt sind.

Sehen Sie auch bitte von Nachfragen zum Zeitpunkt Ihrer bevorstehenden  Impfung ab! Wir informieren Sie zuverlässig zum gegebenen Zeitpunkt, wenn Sie and der Reihe sind!